Hallo Freunde,
schon wieder eine Mail, aber Ankor Wat hat sich einen eigenen Report
verdient.
Ich bin total begeistert. Unglaublich, was sich Menschen hier in Kambodga
vor ueber tausend Jahren einfallen lassen habe und was sie alles fertig
gebracht haben.
Vorgestern an meinem ertsen Tempeltag habe ich mir einen Moto Driver
geschnappt und wir habe die grosse Runde gemacht. Ich verschone Euch mit den ganzen
Tempelnamen.... . Aber es war beeindruckend. Vor allem habe ich zwischen den
zum Teil weiten Entfernungen viele Bauern gesehen, die gerade Reis ernten.
Mit Wasserbueffel und Frau und Kind wird auf dem Feld gearbeitet - Ohne jede
Maschine!
Den zweiten Tag habe ich mit geliehenem Fahrrad bewaeltigt, und jetzt tut
mir der Hintern weh, bins nicht mehr gewohnt!
Ich bin heute morgen um 4:30 ohne Wecker aufgestanden und habe Sonnenaufgang
ueber dem groessten Tempel, dem Ankor Wat beobachtet. Das war tatsaechlich
spektakulaer und die Sache Wert. Ich glaube ich bin auf dieser Reise meistens
frueher aufgestanden als zu Hause, aber ich mache ja auch kein Urlaub!
Die Tempel zu beschreiben ist schwierig, es wimmeltvon Steinen und Japanern!
Hat mich vieles an Macchu Pichu erinnert....
Die meisten Tempel sind freigelegt worden von Erde und Wurzeln, aber Ta
Prohm ist noch orginal, wie ihn damals die Franzosen gefunden haben. Mein
absoluter Lieblingstempel! Manche Baeume habe sich einfach um die Mauern und Seulen
rumgewurschtel und den Tempel belagert, als ob sie ihn zurueck haben wollten.
Das ganze Areal ist so gross, oft sieht man keinen anderen Tourie und man
hat den Tempel fuer sich alleine. Aber wenn mal einer im Bild steht, ist es ein
Japaner! Unglaublich, manchmal glaube ich, es kann eigentlich keiner mehr in
Japan sein, da sie alle Reisen (was ich gutfinde) und eigentlich ueberall
sind.
Nach dem zweiten Tag Tempelseeing habe ich jetzt aber genug von Tempeln und
werde morgen weiterziehen nach Thailand und Bangkok. Die verabscheidung von
Ankor war echt nett, immer wieder rufen einem Kinder hinterher und winken.
Heute bei der heimfahrt mit dem Rad hat mir sogar ein Bauer am Strassenrand sein
Essen angeboten, unglaublich nett. Ich hoffe nur, dass der zukunftige
Tourismus diese Freundlichkeit nicht kaputtmacht!!! Waere nicht das erstemal!
Was muss ich da von New York und Washington hoeren. Wie man sieht ist man
nirgens sicher, auch nicht dort wo man glaubt sicher zu sein!
So genug...
Bis bald...
Euer Christoph....
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