Hallo Freunde,
So, jetzt bin ich schon den 2. Tag in Salvador. Die Busfahrt war lange
aber kein Problem. Ich konnte eigentlich gut schlafen. Der Bus hatte alle 4
Stunden angehalten zum Tanken. Allerdings in einem fahrenden Bus aufs Kloh zu
gehen ist eine Herausvorderung, die Seinesgleichen sucht! Aber wie man dem
Kloh angesehen und riechen konnte hatten andere viel mehr Probleme damit!!!!
Im Bus habe ich eine sehr nette Grupe von jungen Menschen kennengelernt,
die in Curitiba (suedlich von Sao Paulo) auf einem Kongress waren. Davi (19)
konte gut englisch sprechen, leider der einzige. Christina (45) war sehr
nett. In Salvador angekommen hat Christina und ihr Sohn Pedro mir dann
geholfen. Ich hatte sie nur gebeten, mir den richtigen Bus in das Zentrum zu finden.
Sie meinte nur ich solle mir keine Gedanken machen und ihr vertrauen. Das
ist allerdings gar nicht so einfach, wenn man weder ein Wort versteht, noch
weiss, wo man eigentlich gelandet ist. Aber ich habe mich gut mit ihr
angefreundet und habe ihr vertraut. Sie hat mich dann einfach bei sich zu hause
einquartiert. Das war sehr nett. Heute hat sie mich dann ins Zentrum gebracht.
Das scheint hier recht umstaendlich zu sein. Wenn man hier kein
Portugiesisch redet, hat man ein echtes Problem. Enlisch sprechen hier so viele wie
Spanisch in Deutschland. Ich bin so froh, dass ich wenigstens ein wenig (wird
schon besser) Spanisch reden kann.
Salvador ist eine recht schoene Stadt mit beeindruckendem Altstadtkern. Ic
habe noch nicht viel gesehen. Morgen werde ich mal die Stadt genauer
auschecken. Viele FRauen habe diese riesigen Roecke an, die man vielleicht aus dem
Fernsehen kent vom Carneval. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Rock in Rio ist hier ein nationales Ereignis. Sting war echt genial.
Gigantisch. Alerdings James Taylor war auch gut, hatte allerdings nicht so ganz
gepasst. Die ganzen Brasilianer wussten nicht so richtig, was sie mit so
langsamer Musik anfangen sollten. Die Heimfahrt war allerdings eine Odysse. Ich
war in den falschen Bus eingestiegen und kam dann halt nicht da raus wo ich
hinwollte. So war ich dann so um 6:30 im Hostel. Ueberhaupt scheint es mir
manchmal so, als seien die Brasilianer nicht so richtig auf Backpacker
eingerichtet. Mit meinem Rucksack passe ich nur mit gewalt durch das Drehkreuz im
Bus. Internet ist auch nicht einfach. Nicht billig und nicht einfach zu
finden. In Thailand und Indonesien gab es echt an jeder Ecke ein Internetcafe.
Wenn es also mal laenger dauert ein Mail von mir zu bekommen... Snickers!
Also bis die Tage, naechstes Mail von Lencois (6 Bus-Stunden westlich von
hier).
Euer Christoph.
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