Hallo Freunde,
bin wieder unter den Lebenden. Die letzte Woche war ich in Samaipata 140 km
westlich von Santa Cruz in Bolivien. Abgefahrenes Stadchen. Sehr viehle
Einwanderer aus Europa, die aber leider keinen Kontakt zu den Einheimischen
suchen. Aber es war sehr nett da. In der Gegend ist eine Staedte der Inkas. Mit
Daniela aus der Schweiz bin ich dort hin gelaufen (9km) leider war es schon zu
spaeht, um das Gelaende zu betrete. Deshalb haben wir gewartet, wis die
Waerter weg waren und dann unterm Zaun durchgekrabbelt. Leider waren die Waerter
schlauer als ich dachte und haben hinter der naechsten Biegung gewartet und uns
erwischt. Tja, war echt witzig. Daniela spricht eigentlich ganz gut
Spanisch, war aber total geschockt und kreidebleich. So musste ich mit meinem
Spanisch denm Waerter erklaeren was wir da machten. Und dann habe ich ihn halt
zugemuellt, bis der keine Lust mehr hatte. War ein echt nettes Erlebnis. Aber
keine Angst, hier ist alles klar!
Vor drei Tagen habe ich irgendwie schlechtes Essen erwischt und habe alles
von mir gegeben. Vor allem hat mir das Fieber sorgen gemacht. Aber mitlerweile
bin ich wieder einigermassen auf dem Damm. In Samaipata waren wir eine echt
nette kleine Gruppe, die haben sich auch toll um mich gekuemmert, also bitte
keine Sorgen machen! Allerdings muss ich sagen, in so einem Zustand moechte
man am liebsten von seiner Mutter gepflegt werden!
Gestern Abend giengs dann per voellig fertigem Bus 12 Stunden durch
Flussbetten und ueblen Strassen nach Sucre. Jetzt bin ich einigermassen am Ar.... .
Jason aus England hat sich kurzerhand entschlossen, mich zu begleiten. Also
wie Ihr seht bin ich selten alleine. Die Familie der Traveller haelt zusammen.
Heute werde ich noch versuchen meinen Zimmergenossen aus Rio, Luke zu
treffen.
So siehts also aus.
Das Wetter hier ist einigermassen trostlos. Mitlerweile bin ich ja auf 2600
Meter Hoehe und hier ist 18 Grad und es regnet immer wieder. Mal schaun, ob
es bald besser wird.
Also denn mal bis bald...
Euer Christoph.
|